Global Water Dance 2013

Kampf ums Wasser – Ein Ökosystem gerät aus dem Gleichgewicht

Eigentlich sollten wir alle wie Gochi sein. Gochi, ein neun Jahre alter balinesischer Junge, schwamm 480 Kilometer für den Schutz der Meere.

In den 46 Tagen umrundete er die Insel Bali. Mit einem Müllsack zum Aufsammeln von Treibmüll und einer Foto- und Videoausrüstung zum Dokumentieren von unverantwortlichen Fischern, die Dynamit oder Chemikalien für den Fischfang einsetzen. Dabei ist Wasser für unseren Körper sehr wichtig.

Nach einer UN Schätzung leiden jetzt schon rund 1.5 Milliarden Menschen unter Wassermangel. Trinkwasser ist ein knappes Lebensgut.

Tänzerinnen der TaLiNovoTanzTheatergruppe der Ballettschule Lizius führten mit ihrer Liveperformance und Textvorträgen dem Zuschauer vor Augen, wie sensibel und zerbrechlich unser Ökosystem ist und zeigten mögliche Wege aus der Misere auf.

In der ersten Geschichte, die die Tänzerinnen in Tanz umsetzten ging es um die Frage: Wozu brauchen wir Wasser? Und was ist, wenn wir kein Wasser mehr haben? Geben wir Wasser her, wenn ein anderer keines mehr hat? Und wie würden wir uns verhalten, wenn uns einer kein Wasser geben will, aber später kommt und Wasser von uns möchte, weil er plötzlich auch keines mehr hat? Die Mädchen entschieden sich dazu das Wasser zu teilen.

In der zweiten Geschichte verarbeiteten die Tänzerinnen das Thema Wasserverschmutzung. Mit selbst recherchierten Texten, die sie dem Publikum vorstellten. Daraus kreierten sie einen Tanz mit dem Titel: „Müll im Meer“ Darin wird ein intaktes Ökosystem aus Pflanzen und Tieren dargestellt, dass durch die Verschmutzung aus dem Gleichgewicht gerät, bis es am Boden liegt. Es kann sich erst dann wieder regenerieren, sobald der Müll und die Verschmutzung beseitigt wird.

Im Anschluss an die Veranstaltung war jeder Gast eingeladen Global Water Dances 2013 mitzutanzen.

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